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Theaterbesuch der Klassen M9a und M9b

Stolz und Vorurteil
Datum:
Veröffentlicht: 16.10.25
Von:
Elke Hoch-Hupfer

„Stolz und Vorurteil“ – Theater im Gärtnerviertel

Liebe? Nein DANKE! – ODER vielleicht doch?

Die Geschichte spielt vor langer Zeit in England. Im Mittelpunkt steht die Familie Bennet. Die Familie hat fünf Töchter: Jane, Elizabeth, Mary, Kitty und Lydia.

Die Eltern sind sehr verschieden. Die Mutter macht sich ständig Sorgen, dass ihre Töchter keine guten Ehemänner finden. Ihr Vater ist ruhiger und macht oft Witze. Die älteste Tochter Jane ist freundlich, ruhig und wird von allen gemocht. Elizabeth, die Lizzy genannt wird, ist klug, ehrlich und sagt offen ihre Meinung. Mary liest viel und möchte besonders klug wirken. Kitty macht oft mit den anderen mit und ist eher still. Lydia, die jüngste, ist laut, spontan und denkt nicht immer über die Folgen nach. 

Eines Tages zieht ein reicher junger Mann in die Nachbarschaft: Mr. Bingley. Schnell lernt er die Familie kennen und versteht sich besonders mit Jane. Alle hoffen, dass aus den beiden ein Paar wird. Mit ihm kommt sein Freund Mr. Darcy. Darcy ist ebenfalls reich, aber wirkt am Anfang kühl, stolz und unfreundlich. Elizabeth hört etwas, das sie verletzt, und denkt sofort: „Der ist eingebildet.“ Deshalb mag sie ihn nicht. Elizabeth begegnet Darcy immer wieder. Gleichzeitig hört sie Geschichten über ihn und glaubt zuerst alles. Doch nach und nach merkt sie: Menschen sind komplizierter, als sie aussehen. Darcy ist nicht nur stolz, manchmal wirkt er nur zurückhaltend und sagt wenig.

Auch in der Familie passiert viel. Lydia trifft Entscheidungen, die für große Aufregung sorgen. Dort merkt Elizabeth, wie wichtig zusammenhalt in der Familie ist. Gleichzeitig verändert sich auch Darcy. Er beginnt, offener zu werden und zeigt, dass ihm andere Menschen wichtig sind. Elizabeth denkt immer mehr darüber nach, ob ihr erster Eindruck richtig war. Sie merkt: Nicht nur Darcy  hatte Vorurteile, auch sie selbst.

Am Ende lernen beide etwas Wichtiges: Man sollte Menschen nicht zu schnell beurteilen. Hinter dem ersten Eindruck steckt oft mehr, als man auf Anhieb denkt. 

Was ich an der Geschichte lerne, ist, dass man nicht zu schnell urteilen sollte.

Ich fand das Theater spannend und toll umgesetzt. Interessant und spannend war auch der Unterschied zwischen der Verfilmung, der Graphic Novel und dem Theater.

Anne